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In Streiters Schaffen spiegelten sich wie in kaum einem anderen Werk die
Spuren seiner bewegten Zeit: von der Jugend- und Vagabundenbewegung der
Weimarer Republik, über die anarcho-syndikalistische "Freie Arbeiter
Union Deutschlands", die frühe alternative Siedlungsbewegung, den
Widerstand gegen die Naziherrschaft bis hin zum Aufbau nach dem 2.
Weltkrieg.
Wir begeben uns auf die Spurensuche nach einem faszinierenden Autor, der
mit bedeutenden Schriftsteller*innen seiner Zeit korrespondierte. Noch
immer begeistern seine Kurzgeschichten und seine sozial engagierte Lyrik
die ZuhörerInnen bei Lesungen. Einzigartig sind auch die Fotografien der
frühen Alternativbewegung aus seinem Nachlass. Darüber hinaus schuf er
als Maler ein umfangreiches Werk, das es zu entdecken lohnt und von dem
wir bislang unbekannte Arbeiten vorstellen. Eine Veranstaltung des Artur
Streiter Arbeitskreises und der Gustav landauer Initiative.

https://www.baiz.info/programm/

»Darf ich Ihnen eine Frage stellen?«
frage ich.
»Bitte.«
»Was denken Sie über all das?«
»Es fällt mir schwer.«
»Menschlich oder die Arbeit?«
»Menschlich«, antwortet der Grenz-
beamte. »Die Arbeit auch«, fügt er
nach ein paar Sekunden hinzu.

aus: Jungle World 2021/39 S.11

Bericht von Feantsa https://www.feantsa.org/public/user/Resources/News/C'est_Pas_du_Luxe_report.pdf

Bilder auf Beats Flickr https://www.flickr.com/photos/96888601@N02/albums/72157719923722973

 

Haus am Kleistpark noch bis 17.10.21 https://www.hausamkleistpark.de/exhibitions/living-room-jana-sophia-nolle/

"Die Künstlerin thematisiert am Beispiel des Wohnens sozialpolitische Veränderungen und Aspekte der Gentrifizierung. Nolle sprach auf der Straße Obdachlose an, portraitierte sie, und bat sie, ihre Wohnstätte im Bild festhalten zu dürfen. In einem performativen Akt baute Nolle die Obdachlosenbehausungen in den Wohnungen wohlhabender Menschen auf und fotografierte sie dort".

"der vaga-wanderausstellungs-koffer wurde letztes wochenende 2x ausgepackt, erst am samstag vormittag aufm dorfplatz zu wochenmarktzeiten bei der sogenannten albert hall, einem ehemaligen kiosk zwischen damen und herrenklo, der jetzt als showroom der künstlerInnenhäuser dient und am sonntag dann beim haus 6, dem neuen atelier- und galeriehaus des worpsweder undergrounds sozusagen. nun steht seit gestern der geschlossene koffer in der grossen worpsweder kunstschau, wo morgen die neue jahresausstellung eröffnet wird und die künstlerInnenhäuser eine wand bespielen. dort läuft auch das gogotrash-video impetus, was im czentrifuga-seminarium wasserfallen 2018 entstanden ist". von beat